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Immer mehr Weinliebhaber entscheiden sich für Bio-Wein. Biowein ist nicht nur sauberer und nachhaltiger als 'normaler Wein'. Auch Biowein weist oft eine hohe Qualität auf. Schließlich muss der Biowinzer allerlei raffinierte Tricks anwenden, um seine Trauben zu schützen. Er verfügt über Kreativität und Engagement. Oft sind es die besseren Winzer, die sich dieser Herausforderung stellen. Und das schmeckt man.

Der Hauptunterschied zwischen einem Biowein und einem 'normalen Wein' besteht darin, dass ersterer aus biologisch angebauten Trauben hergestellt wird. Mit allerlei raffinierten 'Tricks' hält der Bio-Winzer den Weinberg gesund und schützt die Trauben vor Krankheiten. Er verfügt über Kreativität, Branchenkenntnis und vor allem viel Engagement.
Die Trickserei des Biowinzers ist faszinierend. Auf den Einsatz von Kunstdünger ist dem Bio-Winzer verzichtet. Er muss den Einsatz von Pestiziden auf ein absolutes Minimum beschränken. Um beispielsweise schädliche Insekten vom Weinberg fernzuhalten, pflanzt er spezielle Blumen. Die Blüten ziehen Insekten an, die für die Trauben schädlich sind. Die Insekten locken Vögel an, die wiederum die Insekten aus dem Weinberg fressen.
Derzeit sind die Hühner oder Enten des Biowinzers zwischen den Rebstöcken unterwegs, um Larven und Schnecken 'fachgerecht' zu entfernen. Algen werden verwendet, um das Wurzelwachstum anzuregen. Durch die Anpflanzung von Klee in den Weinbergen wird der Boden belüftet und manchmal werden Greifvögel eingesetzt, um Nagetiere fernzuhalten.
Der biologische Ansatz trägt in mehrfacher Hinsicht zur Qualität des Weines bei. Da keine Düngemittel verwendet werden, wachsen die Wurzeln oft tiefer in den Boden, um ausreichend Nährstoffe zu finden. Das ist gut für den Geschmack des Weines. Die Trauben für Biowein werden fast immer von Hand geerntet. Es werden die am besten gereiften Trauben ausgewählt. Da kann eine Traubenlesemaschine nicht mithalten.
Das wohl Wichtigste aber ist das Engagement des Biowinzers. Er muss viel mehr Kreativität und Mühe aufbringen, um guten Biowein herzustellen. Biowinzer wird man nicht aus Bequemlichkeit oder Geld, sondern aus Leidenschaft für den Beruf, Respekt vor der Natur und Liebe zum Wein.
Biodynamische Winzer gehen noch einen Schritt weiter als Biowinzer. Sie betrachten ihr Unternehmen als einen 'lebenden Organismus'. Alle Aspekte des Bauernhofs und der Natur sind miteinander verbunden. Der Hof ist Selbstversorger. biodynamischer Wein ist daher immer biologisch, umgekehrt gilt das jedoch nicht.
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