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Aus der Schioppettino-Traube entstehen helle Rotweine mit Himbeergeschmack. Leicht pfeffrig, straff und mit guter Säure. Sie ist vom Aussterben bedroht und in den Niederlanden findet man kaum eine Flasche davon.
Der Schioppettino wächst im Nordosten Italiens, in der Region Friaul. Der Winzer Paolo Rapuzzi erfuhr erst Ende der 1960er Jahre von der Existenz des Schioppettino und suchte in alten Weinbergen der Region nach der Traube ab. Er fand es und pflanzte es in seinem eigenen Weinberg.
Seitdem sind mehrere Winzer aus dem Friaul seinem Beispiel gefolgt und die Rebsorte hat sich in der Region sogar zu einer wichtigen Rebsorte entwickelt. Wer weiß, vielleicht landet er dank eines abenteuerlustigen Weinimporteurs bald im LKW nach Deutschland, zum Beispiel gemischt mit Saft vom Refosco, denn das bringt die besten Ergebnisse.
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