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Barbaresco wird oft in einem Atemzug mit Barolo genannt. Sie stammen beide aus dem Piemont, werden beide aus der Nebbiolo-Traube hergestellt und zählen zu den beliebtesten Rotweinen Italiens. Dennoch gibt es Unterschiede. Generell ist der Barbaresco etwas leichter und geschmeidiger, hat einen etwas geringeren Alkoholgehalt und ist schneller trinkreif.

Die Weinberge, in denen Barbaresco hergestellt wird, liegen rund um das Dreieck, das die Dörfer Neive, Treiso und Barbaresco bilden. Direkt östlich von Alba, wo die Trauben für Barolo geerntet werden. Hier an den Südhängen der sanften Hügellandschaft gedeiht die delikate Nebbiolo-Traube.
In den Weinbergen des Barbaresco ist es etwas wärmer als im Barolo. Dadurch reift der Nebbiolo hier früher und die Chance einer Missernte ist geringer. Da die Traube für Barbaresco weniger süß ist, ist auch der Alkoholgehalt etwas niedriger und beträgt normalerweise 12,5 %. Denn Gärung bedeutet nichts anderes, als dass Zucker in Alkohol umgewandelt wird.
Der Boden enthält Kalkmergel, allerdings mit einer etwas anderen Mineralzusammensetzung, und das verleiht dem Barbaresco eine etwas andere Geschmackspalette – mit mehr frischen Beeren und Blüten – als dem Barolo. Das Alterungspotential ist mit etwa zehn bis fünfzehn Jahren geringer als beim Barolo.
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